Dienstag, 24. Februar 2015

Ist eine weiblich geführte Beziehung normal?

Ist eine weiblich geführte Beziehung "normal"?

Die weiblich geführte Beziehung wird gern als neue Beziehungsform dargestellt, auch auf dieser Seite. Neu daran sind jedoch vielmehr der Begriff und die offene Diskussion. Beziehungen, in denen die Frau "die Hosen anhat", sind jedoch längst in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Wohl jeder dürfte hierzu ein Beispiel aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis parat haben.

Zudem gibt es streng genommen nie eine vollständige Gleichberechtigung zwischen Partnern. Es gibt immer einen Part, der etwas mehr bestimmt oder eben etwas mehr zurücksteckt. Wie sehr ein Partner die Führung übernimmt, ist also weniger eine Geschlechter- als mehr eine Charakterfrage.

Allerdings sind Beziehungen, in denen die Frau der bestimmende Part ist, die wesentlich glücklicheren und langlebigeren. Frauen geben sich in Beziehungen seltener mit Missständen zufrieden, Männer sind hingegen anpassungsfähiger. Dass heutzutage mehr Scheidungen von Frauen als von Männern ausgehen, belegt diese Annahme.

Dass der anspruchsvollere Part die Regeln definiert, die der anpassungsfähigere Part annimmt, erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur normal, sondern logisch.

Eine weitere interessante Beantwortung dieser Frage finden Sie hier: http://dating-akademie.com/bez/chefin/


Warum aber klingt es dann so absurd, dass die Frau das Sagen hat?

Bei genannten Beispielen schwingt stets eine Art Hohn und Spott mit, vor allem für den Mann. Das liegt wohl am ehesten daran, dass ein solcher Mann nicht dem Bild des "starken Geschlechts" entspricht, welches trotz Emanzipation noch immer präsent ist. Einem Mann hingegen, der seine Frau "unter Kontrolle" hat, wird nicht selten Anerkennung entgegen gebracht. Ganz schön unfair, nicht wahr?

Beziehungen, die derart belächelt werden, haben einen entscheidenden Fehler: Die Frau hat nicht selten den Respekt vor ihrem Mann verloren und behandelt ihn entsprechend, was Dritten selbstredend auffällt. Solche Beziehungen sind in der Regel alles andere als glücklich und haben mit einer weiblich geführten Beziehung, wie sie auf dieser Seite beschrieben wird, nicht viel gemein. Diese sollte immer aus einer festen und gesunden Bindung entstehen.

Wie verhindere ich also, dass meine weiblich geführte Beziehung nach außen als eine Art Lachnummer betrachtet wird?

In einer weiblich geführten Beziehung nach meiner Definition respektieren sich beide Partner. Intern kommunizieren beide Seiten viel und intensiv über ihre Vorstellungen und Bedürfnisse, gehen liebevoll miteinander um. Die Rolle des "Chef" der Frau über ihren Mann wird hauptsächlich innerhalb der Partnerschaft gelebt, sie beleidigt oder diskreditiert ihn nicht vor anderen. Selbstverständlich ist er auch nach außen ein aufmerksamer und liebevoller Partner, nur eben nicht unterwürfig.

Dienstag, 17. Februar 2015

Wie sieht eine weiblich geführte Beziehung aus?

Der Umgang miteinander

In einer weiblich geführten Beziehung gehen beide Partner fürsorglich und liebevoll miteinander um. Der Mann umwirbt die Frau und stärkt aktiv ihre Rolle. Er begehrt sie und bereitet ihr den Himmel auf Erden. Die Frau geht behutsam mit den Gefühlen des Mannes um und respektiert ihn. Beide haben einen guten Draht zueinander und können offen miteinander reden. Ehrlichkeit ist essentiell, der Mann hat keine Geheimnisse vor der Frau.

Unterschiede zu normaler Beziehung

Damit unterscheidet sich die weiblich geführte Beziehung von "normalen" Konstellationen. Diese sind anfangs ähnlich schön, verflachen aber mit der Zeit immer mehr. Das liegt vor allem daran, dass die Frau für den Mann allmählich unattraktiver wird. Das hat nichts damit zu tun, dass die Frau grundsätzlich an Attraktivität verliert, sondern dass sie nichts Neues, Aufregendes mehr birgt.

Nicht selten schauen sich Männer nach einer anfänglich glücklichen Zeit anderweitig um und stellen jegliche Bemühungen um die Partnerin ein. Freilich gehen auch Frauen fremd. Allerdings ist das Bild des reichen Geschäftsmannes, welcher sich neben seiner Frau noch eine Affäre hält, in unserem Kulturkreis wesentlich präsenter.

In einer weiblich geführten Beziehung unterbinden Sie genau dieses. Sie machen sich zum Mittelpunkt seines Interesses und er honoriert dies mit Aufmerksamkeit. Es gibt keinen Grund für ihn, unehrlich zu sein, denn er begehrt nur Sie. Beide Seiten sind damit glücklicher denn je. Das klingt verlockend? Probieren Sie es doch einfach aus!

Eine aus meiner Sicht gelungene Gegenüberstellung einer weiblich geführten und einer normalen Beziehung gibt es übrigens hier: http://ichbindran.jimdo.com/was-ist-eine-flr/klassische-beziehung-vs-flr/

Dienstag, 10. Februar 2015

Erste Schritte für die Umsetzung

Erste Schritte für die Umsetzung

Sprechen Sie offen an, dass künftig Sie die Hosen anhaben. Stellen Sie ihm Regeln wie beschrieben zusammen oder lassen Sie ihn die Regeln vorschlagen, welche Sie dann nach Ihren Wünschen anpassen. "Schatz, Du möchtest, dass ich die Hosen anhabe? Dann mache mir Vorschläge, wie das aussehen kann, z.B. im Haushalt, beim Sex oder der Freizeitgestaltung"

Vielleicht wissen Sie bereits, wie er in dieser Hinsicht tickt. Wenn er sogar Sie auf diese Seite aufmerksam gemacht hat, ist alles klar.

Sehen Sie es als eine Art Experiment, das man jederzeit ab- oder unterbrechen kann. Was haben Sie zu verlieren? Zu gewinnen haben Sie ein Leben nach Ihren Vorstellungen und eine für beide Seiten dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung.

Keep cool

Wichtig bei der Umsetzung ist, dass Sie (als Frau) sich sich niemals zu etwas genötigt fühlen sollten. Sie entscheiden, was Sie umsetzen und wie sie es tun; alles kann, nichts muss. Die genannten Punkte sind freilich nur Vorschläge und können individuell angepasst werden.


Außenbild der Beziehung

Für Ihren Partner ist es gegenüber anderen schwierig, Ihnen das letzte Wort zu überlassen. Schnell entsteht (gerade bei männlichen Freunden ) der Eindruck, er stehe „unter dem Pantoffel“.


Sie sind also gut beraten, die Vereinbarung einer weiblich geführten Beziehung vor Freunden oder Familie nicht sonderlich hervorzuheben, da sich Ihr Partner sonst bloßgestellt fühlen könnte. Schlimmstenfalls bewegt ihn dies dazu, diese Beziehungsform abzulehnen. Sie sollten es hauptsächlich dann ansprechen, wenn sie allein mit Ihrem Partner sind.

Dienstag, 3. Februar 2015

Ihre Rolle zu festigen bedeutet, die Beziehung zu festigen

Ihre Rolle festigen

Ob das Modell einer weiblich geführten Beziehung funktioniert, hängt maßgeblich davon ab, wie Sie in der Beziehung wahrgenommen werden. Sein Respekt Ihnen gegenüber ist gar der Unterschied zwischen einer lockeren Bindung und einer ernsthaften Beziehung, wie dieser Artikel zeigt: http://www.glamour.de/liebe/maenner-verstehen/beziehung-oder-affaere-frau-fuer-eine-nacht-oder-fuers-leben

Nachfolgend zwei Maßnahmen, die Sie probieren sollten. Tipp 1 hat sicher jede Frau schon einmal angewendet, Tipp 2 mag zunächst befremdlich erscheinen, führt aber zum Erfolg. Nur Mut!


Tipp 1: Entzug von Sex und/oder Höhepunkt

Hört er Ihnen einmal nicht zu oder befolgt die Vereinbarung nicht, erinnern Sie ihn ruhig daran: „Schatz, Dir ist bewusst, welche Auswirkungen das auf Dein Liebesleben hat? Du erinnerst Dich also an unsere Verabredung?“ Das Wichtigste: Ziehen Sie es dann auch durch! Natürlich ohne auf Ihr eigenes Vergnügen zu verzichten. So wird er schnell zum zuverlässigsten Menschen.

Nebenbei erleben Sie, wie sehr Sie Ihr Partner plötzlich begehrt! Um diesen Effekt voll ausschöpfen zu können, verbieten Sie ihm, Spaß mit sich selbst zu haben. Er wird dann seine ganze Energie in die Partnerschaft einbringen und Sie haben die Kontrolle darüber.


Tipp 2: Ihn auf den Boden der Tatsachen holen

Männer fühlen sich oft gezwungen, das Alphatier zu spielen und uns die Welt zu erklären. Helfen Sie ihm dabei, zu erkennen, dass auch er Schwachstellen hat, und dass das ok für Sie ist!

Fangen Sie z.B. mit körperlichen Dingen an. Nehmen Sie sich einen (oder mehrere) Abende Zeit, in denen Sie zusammen kochen, Urlaub planen, fernsehen, aufräumen... also vollkommen normal als Paar agieren. Bis auf einen Unterschied: Sie sind angezogen, er ist nackt. Sprechen Sie nun alles offen an, was Ihnen auffällt: Den nicht vorhandenen Sixpack, den verbliebenen Winterspeck an seiner Brust etc. Machen Sie vor seinem besten Stück nicht halt, messen Sie nach! Zur Info: Der deutsche Durchschnitt ist 14,5 cm.

Zugegeben, das wirkt wenig respektvoll. Seien Sie daher sehr behutsam. Machen Sie ihm klar, dass Sie ihn trotzdem (oder gerade wegen seiner Fehler) lieben. Dann ergeben sich für Ihre Partnerschaft Vorteile:

  • Die meisten Männer wurden so erzogen, keine Schwäche zu zeigen. Er lernt damit etwas über seine Gefühle, was der Partnerschaft zugute kommt.
  • Darüber zu reden wird sein Vertrauen in Sie steigern, weil er mit Ihnen ein intimes Thema besprechen kann, das z.B. gegenüber Freunden ein Tabu darstellt.
  • Dinge wie das „Messergebnis“ sind künftig Ihr gemeinsames Geheimnis. Ein Vorteil, den sie gegenüber potentiellen Konkurrentinnen haben, welchen er diese Zahl nie freiwillig mitteilen würde.
  • Und nebenbei lenkt das Thema den Fokus längere Zeit von Ihren eigenen körperlichen Defiziten ab ;) Sie werden sich besser fühlen, wenn seine Fehler im Mittelpunkt stehen!

Sie können das auf anderen Gebieten weiterführen. Besitzen Sie einen besseren Schulabschluss? Verdienen Sie mehr? Was können Sie, was ihm nicht gelingt?